Leserbrief: Versiebenfachung des Verkehrs

Versiebenfachung des Verkehrs

Die Stadt Bad Vilbel präsentierte ihre Taunusblick-Pläne (FR vom 26. April 2008)

Die Zahlen, die Sie zum geplanten Verkehrsaufkommen in der Carl-Schurz-Siedlung nennen, sind leider so nicht richtig. Im derzeitigen Zustand zählte Professor Storost etwa 500 Fahrzeugbewegungen täglich in der Carl-Schurz-Straße. Nach der Realisation des vorgestellten Bauvorhabens wurden in der Präsentation hingegen 3500 Fahrzeugbewegungen täglich prognostiziert. Die Anfangs gezählten 500 Fahrzeuge wurden dann in der folgenden Präsentation recht geschickt nicht mehr angesprochen, man war sich sicherlich der Dimension der Veränderung bewusst.
Dies würde per Saldo eine Versiebenfachung des Verkehrsvolumens bedeuten. Unser Grundstück - wie viele andere der Siedlung - befindet sich in zwei Meter Entfernung von der geplanten Durchgangsstraße. Bedingt durch die spezielle Grundstücks- und Baugestaltung der Amerikaner sind alle Grundstücksteile direkt zur geplanten Durchgangsstraße gerichtet. Wir haben als direkte Anrainer daher keinerlei Möglichkeit, dem extrem gesteigerten Verkehrslärm zu entgehen. Ich finde es sehr erschreckend, mit welcher Brutalität politisch verantwortliche Gremien ihre Vorhaben durchzudrücken versuchen. Den Begriff „Volksvertreter" hatte ich mir mal anders vorgestellt. [Leserbrief von Jürgen Pfaff, Bad Vilbel]


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